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  • Borlabs Cookie 3.0 – Einrichtung und Überblick
Mai 19, 2024

BORLABS COOKIE 3.0 - EINRICHTUNG UND ÜBERBLICK

Das Borlabs Cookie Plugin ist eine der am meisten verbreiteten Cookie Banner Lösungen im WordPress Umfeld. Vor kurzem ist die komplett neue Version Borlabs Cookie 3.0 erschienen. Hierbei handelt es sich nicht nur einfach um ein Update der bisherigen Version, sondern es ist eine komplette Neuentwicklung mit vielen neuen coolen Features.

In diesem Video werde ich dir die Einrichtung Schritt-für-Schritt zeigen sowie einen Komplettüberblick über das Plugin geben.

Lizenzerwerb und Website Installation

Um Borlabs Cookie auf deiner Webseite zu installieren, musst du auf der Webseite erstmal eine Lizenz erwerben - mit diesem Link, gelangst du direkt auf die Seite. Solltest du das Plugin über diesen Link erwerben, erhalten wir eine kleine Provision vom Betreiber des Plugins, für dich entstehen aber keine erhöhten Kosten!

Sobald du die Lizenz erworben hast, erhältst du per E-Mail die Zugangsdaten für deinen Account und mit diesen kannst du dich dann im Kundenportal einloggen. Dort hast du jetzt die Möglichkeit, dir immer die neueste Version des Plugins herunterzuladen.

Anschließend gehst du in dein WordPress Backend, klickst auf Plugins, dann auf “Installieren” und lädst die eben heruntergeladene Datei hier hoch. Anschließend aktivierst du das Plugin.

Sobald du dieses aktivierst hast, erscheint links im Menü ein neuer Menüpunkt, nämlich “Borlabs Cookie”. Wenn du hier drauf klickst, gelangst du direkt in die Einstellungen des Plugins. Als erstes wirst du mit einer Meldung ganz oben darauf hingewiesen, dass du das Plugin mit einem gültigen Lizenzcode aktivieren musst. Diesen Code hast du direkt nach Kauf per E-Mail erhalten und du findest diesen auch in deinem Kundenaccount, in welchem du das Plugin zuvor heruntergeladen hast. Du kopierst also einmal den Code und fügst ihn in den Einstellungen ein - damit hast du das Plugin erstmal grundlegend konfiguriert.

Hinweis zu Borlabs 2.0

An dieser Stelle ein wichtiger Hinweis für alle, die die Vorgänger Version, also das Borlabs Cookie 2.0 Plugin bereits auf ihrer Webseite im Einsatz haben:

Borlabs Cookie 3.0 ist eine komplette Neuentwicklung, das heißt, das Plugin hat sich von Grund auf verändert, weshalb du die Version 3.0 nicht einfach über den Button “Update” bei deinem bisher installierten Borlabs Cookie 2.0 Plugin updaten kannst.

Um das neue Plugin zu nutzen, musst du Version 2 also komplett löschen und dann wie eben gezeigt die Version 3.0 neu installieren. Das impliziert, dass du das Plugin mit allen Services etc. auch nochmal komplett neu einrichten musst.

Das klingt erstmal nach viel Arbeit, aber dafür gibt es viele neue Features, das ganze Tool ist viel flexibler geworden und für neue Updates benötigst du Version 3.0 ohnehin.

Denn aktuell ist beispielsweise der Google Consent Mode v2 ein sehr großes und wichtiges Thema, welches du unbedingt auf dem Schirm haben musst, wenn du mit Google Analytics 4 Zielgruppen bildest oder Google Ads Conversion Tracking verwendest. Zu diesem Thema haben wir bereits einen ausführlichen Blogartikel veröffentlicht, da kannst du nochmal alles wichtige nachlesen.

Borlabs Cookie 3.0 Einrichtung

Jetzt wo wir das Plugin erfolgreich installiert und auf unserer Webseite aktiviert haben, können wir uns nun im Folgenden die ganzen Features und Einstellungsmöglichkeiten der Reihe nach ansehen. Wir empfehlen dir dabei immer, diese Schritt-für-Schritt Konfigurationsanleitung, die auf der Dashboard Seite aufgelistet ist, durchzuarbeiten. Denn dann geht man die Konfiguration in der richtigen Reihenfolge durch, vergisst nichts und lernt das Plugin und dessen Möglichkeiten gleichzeitig kennen.

Im ersten Schritt müssen wir das Caching Plugin deaktivieren, falls man eines im Einsatz hat. Sobald man Borlabs dann mit diesen Schritten aufgesetzt hat, können wir es wieder reaktivieren.

In Schritt zwei sollen die Standard Provider-Daten unter Consent-Management » Provider » Eigentümer dieser Website aktualisiert werden. Hierfür ruft man im Plugin den Reiter Consent-Management auf und klickt hier auf Provider. In der Zeile Eigentümer dieser Website findet man ganz rechts ein Stiftsymbol, das klickt man an und gelangt in das Einstellungsmenü zu den Daten. Unter dem Punkt Name gibst du jetzt deinen eigenen Namen oder auch den Firmennamen ein, auf den diese Website läuft. In der nächsten Zeile Adresse gibst du deine Adresse an. Die anderen Felder lässt du frei, und fügst dann unter Datenschutz-URL den Link auf deiner Website mit der Datenschutzerklärung ein. Zuletzt klickst du noch auf Alle Einstellungen speichern und hast damit den zweiten Schritt abgeschlossen. 

Im dritten Schritt müssen die Datenschutzseite und auch das Impressum hinzugefügt werden. Hierfür klickst du im Menü auf Dialog & Widget, dann auf Dialog und dort unter Einstellungen. Unter Datenschutz-Seite werden dann im Drop-Down Menü alle Seiten der eigenen WordPress Seite vorgeschlagen und man kann die entsprechende Datenschutz Seite auswählen. Genau so, wählt man dann unter Impressum-Seite die eigene WordPress Seite die das Impressum enthält, aus. Zu guter letzt klickst du dann neben den jeweils ausgewählten Seiten auf das Symbol mit dem durchgestrichenen Auge. Dadurch werden die Seiten zur Liste Dialog auf Seiten ausblenden hinzugefügt, das dafür sorgt, dass der Cookie Banner auf diesen Seiten nicht erscheint. Das hat den Hintergrund, dass ein Nutzer, der neu auf deine Seite gelangt, direkt den Cookie Banner sieht, in dem auch die Datenschutzerklärung und das Impressum verlinkt sind. Er soll also die Möglichkeit haben, diese beiden Seiten aufzurufen, ohne vorher dem Cookie Banner zuzustimmen. Am Ende klickst du dann noch auf den Button Alle Einstellungen speichern und hast auch diese Einstellung fertig abgeschlossen.

Im Borlabs Dashboard fahren wir jetzt mit Schritt vier fort. Hierfür klicken wir im Menü auf Einstellungen und klicken auf den Toggle Button Borlabs Cookie-Status, sodass dieser aktiviert wird und speichern diese Einstellung wieder.

In Schritt fünf können wir jetzt direkt eine der neuen Funktionen von Borlabs 3.0 ausprobieren und zwar den Cookie Scanner. Hierfür wählst du im Menü oben den Punkt Scanner und klickst dort auf Neu hinzufügen und selektierst unter Scan-Typ das Setup. Abschließend klickst du auf Scan erstellen und der Scanvorgang startet. Du erhältst nun als Ergebnis einen kleinen Bericht, der dir zeigt, welche Seiten gescannt wurden, welche Cookies auf deiner Seite gesetzt sind, welche externen Ressourcen aufgerufen werden und welche Pakete zur Installation empfohlen werden. Du siehst also auf einen Blick, was auf deiner Seite gefunden wurde, wofür du dir Einwilligungen einholen solltest und mit welchen Paketen du arbeiten solltest. Ein Beispiel ist hier das Google Fonts Paket, das sich anbietet, wenn man mit Google Schriftarten auf der Website arbeitet.

Im nächsten Schritt sechs, kann jetzt ein neuer Scan Audit gestartet werden. Mit diesem Scan kann überprüft werden, ob die Website keine Cookies oder externen Ressourcen lädt, ohne eine entsprechende Einwilligung erhalten zu haben. Hierfür klickt man im Menü oben wieder Scanner und wählt dann unter Scan-Typ den Punkt Audit und klickt anschließend auf Scan erstellen. Der Scan wird durchgeführt und als Ergebnis erhält man wieder einen Bericht. Idealerweise hast du an dieser Stelle keine Vorschläge, was du noch implementieren musst, da alle wichtigen Pakete ja schon in Schritt 5 installiert wurden. Hier ein Hinweis unsererseits: Wir können an dieser Stelle keine Rechtsberatung geben, da wir keine Anwälte sind. Das heißt, auch der Plugin Betreiber wird sich dahingehend absichern. Du kannst den Scanner also als Hilfsmittel nutzen, wenn du aber auf Nummer sicher gehen möchtest, kannst du einen Fachanwalt kontaktieren oder deinen Datenschutzbeauftragten, um dich nochmal abzusichern. 

Nun folgt Schritt sieben, in dem die Bibliothek erkundet werden soll. Hier findet man eine Übersicht, welche Pakete es gibt, die man installieren kann. Die Bibliothek ist sehr umfassend und wird auch laufend aktualisiert. Über die Suchfunktion kann man z.B. nach Vorlagen für Google Analytics suchen und erhält hier zahlreiche Vorschläge zu passenden Paketen.

Schritt acht ist dann relevant, wenn man Werbeanzeigen auf der eigenen Website schalten möchte. Hier wird empfohlen, dass die Vendoren hierfür konfiguriert werden. Das geht, wenn man im Menü unter Consent-Management die Option IAB TC wählt, dann Einstellungen und IAB TCF-Status aktivieren. Dann kann man unter IAB TCF unter Vendoren verwalten schlussendlich die Vendoren konfigurieren. 

Im letzten Schritt kannst du jetzt den Cookie Banner inhaltlich und visuell anpassen. Hierfür wählst du im Menü oben Dialog & Widget den Punkt Lokalisierung. Hier kannst du den Inhalt der Buttons konfigurieren, Texte bearbeiten oder rechtliche Informationen anzeigen oder deaktivieren. Unter Erscheinungsbild kannst du die Farben, Schriftgrößen, Rundungen, Schriftarten und vieles mehr individuell anpassen.

Damit sind alle Einstellungen nun abgeschlossen und dein Cookie Banner ist startklar. Du kannst die Funktionsweise deines Banners jetzt einmal prüfen, indem du deine Website über ein Inkognito Browser Fenster öffnest und deinen Cookie Banner einmal durchzuklicken.

Wichtig an dieser Stelle noch, wenn du weitere Services auf deiner Website hinzufügst, wie beispielsweise den Google Tag Manager, musst du unbedingt prüfen, ob diese auch korrekt feuern. Wenn ein Nutzer also seine Einwilligung gibt, sollte der Service korrekt geladen werden. Wenn die Einwilligung nicht gegeben wird, sollte auch verhindert werden, dass der Service geladen wird.