Sobald du auf deiner Website Tracking-Dienste einsetzt, ist eine Cookie-Banner-Lösung gesetzlich Pflicht. Wer eine WordPress-Website betreibt, stößt bei der Auswahl früher oder später auf Borlabs Cookie, eines der am weitesten verbreiteten Plugins in diesem Bereich.
Die spannende Frage ist: Hält das Tool im Alltag wirklich, was es verspricht? Und legt es die Basis für ein sauberes Tracking-Setup oder bremst es dich später aus? Genau diese Punkte sind entscheidend, denn an einer schwachen Cookie-Banner-Lösung scheitert saubere Datenerfassung besonders häufig.
Dieser Artikel geht die wichtigsten Funktionen von Borlabs Cookie für WordPress aus der Praxis durch, von Scanner und Vorlagen-Bibliothek über das Consent Management bis zum Preis. Am Ende weißt du, ob sich das Plugin für dein Projekt lohnt.
In diesem Artikel lernst du:
- Was Borlabs Cookie ist und warum es ausschließlich für WordPress funktioniert
- Wie dir Scanner und Vorlagen-Bibliothek die Einrichtung massiv erleichtern
- Wie das Consent Management deine Dienste bis auf Tool-Ebene steuert
- Welche fortgeschrittenen Tracking-Features (Consent Mode, Script-Blocker) drinstecken
- Was das Plugin kostet und für wen sich Borlabs Cookie für WordPress wirklich lohnt
- Welchen Fehler du beim Tracking unbedingt vermeiden solltest
Inhaltsverzeichnis
- 1. Was ist Borlabs Cookie?
- 2. Der integrierte Scanner: Cookies und Dienste automatisch finden
- 3. Die Vorlagen-Bibliothek: Hunderte fertige Dienste
- 4. Einstellungen und Design
- 5. Consent Management: das Herzstück für sauberes Tracking
- 6. Preis-Leistung und Alternativen
- 7. Der häufigste Fehler: Tracking nur über den Cookie-Banner
- 8. Abschluss: Lohnt sich Borlabs Cookie für WordPress?
1. Was ist Borlabs Cookie?
Borlabs Cookie ist eine Cookie-Banner-Lösung für deine Website. Kommt jemand auf deine Seite, ploppt der bekannte Banner auf und gibt dem Nutzer die Möglichkeit, seine Einwilligung zu steuern: Statistik-Cookies zustimmen, Marketing-Cookies ablehnen und so weiter. Sobald du Tracking-Dienste im Einsatz hast, ist so ein Banner heute gesetzlich verpflichtend, deshalb hat praktisch jede Website eine solche Lösung installiert.

Der entscheidende Punkt vorweg: Borlabs Cookie ist speziell und ausschließlich für WordPress-Seiten entwickelt worden. Wenn du ein anderes System nutzt, etwa Webflow, Framer oder einen anderen Baukasten, kannst du das Plugin nicht verwenden. Es funktioniert nur, wenn deine Website auf WordPress läuft.
Nach der Installation landest du immer auf einer Übersichts-Seite, dem Dashboard. Dort bekommst du generelle Informationen zum Status des Plugins und siehst die Einwilligungshistorie der letzten 7 oder 30 Tage, also wie viele Nutzer welcher Gruppe zugestimmt haben.


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Alle weiteren Informationen2. Der integrierte Scanner: Cookies und Dienste automatisch finden
Bevor du deinen Banner konfigurierst, musst du erst einmal wissen, welche Dienste und Cookies auf deiner Website überhaupt laufen. Genau hier ist Borlabs Cookie immens praktisch, denn es bringt einen integrierten Scanner mit.
Du startest über den Menüpunkt „Bibliothek & Scanner“ einen Scan, und das Tool analysiert deine Seiten. Anschließend siehst du in den Scan-Ergebnissen, welche Cookies gefunden wurden und auf welchen Seiten sie unterwegs waren. Auf Basis davon gibt dir Borlabs Cookie direkt Empfehlungen, welche Pakete du installieren solltest, damit du nicht alles von Hand eintragen musst.

Gerade als Einsteiger, der technisch nicht so tief drin ist, hilft dir der Scanner ungemein. Du vermeidest grobe Fallstricke von vornherein und bist mit den hinterlegten Vorlagen auf der sicheren Seite. Das ist keine Rechtsberatung, aber der Anbieter arbeitet nach eigenen Angaben mit Anwälten zusammen, sodass die Vorlagen entsprechend sauber aufbereitet sind.
3. Die Vorlagen-Bibliothek: Hunderte fertige Dienste
Das nächste starke Feature ist die Bibliothek. Hier findest du hunderte Vorlagen zu nahezu jedem Tool, das dir einfällt. In diesen Vorlagen sind die nötigen Rechtstexte sauber hinterlegt und es ist aufgeschlüsselt, welche Cookies ein Dienst konkret setzt.
Du musst dir also keine Arbeit mehr damit machen, das alles selbst zu recherchieren. Du gehst in die Bibliothek, suchst dein spezifisches Tool, zum Beispiel Google Ads, und bekommst die fertige Vorlage angezeigt. Über „Details“ kannst du dann alles im Detail konfigurieren.

4. Einstellungen und Design
Borlabs Cookie ist sehr durchdacht und bietet an vielen Stellen genau die Details, die man für ein sauberes Setup braucht. Sehen wir uns die wichtigsten Einstellungsbereiche an.
4.1. Allgemeine Einstellungen
In den allgemeinen Einstellungen legst du zunächst fest, ob der Banner überhaupt aktiv sein soll. Besonders nützlich ist der „Setup-Modus“: Damit erscheint der Banner während der Konfiguration erst einmal nur bei dir im Browser und noch nicht auf der Live-Website.

Du kannst außerdem einzelne Seiten ausschließen, auf denen der Banner nicht erscheinen soll. Das macht zum Beispiel auf der Datenschutzerklärung Sinn, damit ein Nutzer dort in Ruhe nachlesen kann, bevor der Banner ihn erneut nach einer Entscheidung fragt.
Ein weiteres wichtiges Detail: Du kannst festlegen, dass die Seite nach einer Entscheidung neu geladen wird, etwa nach einem Opt-out. Genau solche Kleinigkeiten entscheiden später darüber, ob sich ein sauberes Tracking-Setup umsetzen lässt. Fehlen sie in einer Cookie-Banner-Lösung, kommst du schnell an Punkte, an denen du aufgeschmissen bist.
4.2. Dialog und Erscheinungsbild
Im Bereich „Dialog & Widget“ bestimmst du, welche Buttons es zur Auswahl gibt, in welcher Reihenfolge sie stehen und ob der Banner kompakt, „Advanced“ oder „Slim“ angezeigt wird. Auch die Position (oben, mittig, unten), Barrierefreiheitseinstellungen und Animationen sind einstellbar.
Beim Erscheinungsbild hast du immensen Gestaltungsspielraum: Farben, Rundungen und das komplette Design lassen sich anpassen. Das Beste ist, dass du zusätzlich eigenes CSS hinterlegen kannst. Mit entsprechendem Know-how sind dir also keine Grenzen gesetzt und der Banner fügt sich perfekt in deine Website ein, statt wie ein Fremdkörper zu wirken.

Praktisch ist außerdem das Widget, das du aktivieren kannst. Es erscheint nach der Entscheidung dauerhaft unten auf jeder Seite. So kann der Nutzer seine Einstellungen jederzeit wieder öffnen und anpassen, ein hilfreiches Datenschutz-Feature.

Cookie-Banner und Tracking sauber miteinander zu verzahnen ist technisch anspruchsvoller, als es aussieht?
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Alle weiteren Informationen5. Consent Management: das Herzstück für sauberes Tracking
Der wirklich relevante Bereich für dein Tracking ist das „Consent-Management“. Hier hinterlegst du alle Services, für die du Cookies feuerst oder Daten sendest und für die du die Einwilligung des Nutzers benötigst.
5.1. Gruppen und Steuerung auf Tool-Ebene
Die Dienste sind zunächst in Gruppen kategorisiert, zum Beispiel Statistik oder Marketing. Im Banner sieht der Nutzer erst einmal diese übergeordneten Gruppen. Das Clevere ist aber, dass die Steuerung bis auf Tool-Ebene feingranular möglich ist. Der Nutzer kann sich jede Gruppe aufklappen, die einzelnen Tools sehen und sie einzeln an- oder abwählen.

In den Vorlagen sind auch die rechtlich relevanten Texte schon eingearbeitet: wohin die Daten gehen, an welche Firma und an welche Adresse. Das macht die Nutzung so angenehm, gerade wenn du einfach eine funktionierende Lösung suchst, um dein Tracking sauber zu implementieren. Eigene Gruppen kannst du natürlich ebenfalls anlegen und die Tools frei einsortieren.
5.2. Erweiterte Features: Consent Mode, Script-Blocker und Blocker
Auf Service-Ebene wird es dann richtig tief. Nimmst du dir zum Beispiel den Google Tag Manager vor und klickst auf „Bearbeiten“, siehst du eine große Zahl an Einstellungen. Selbst der Google Consent Mode ist hier bereits eingearbeitet, also genau die tiefen, speziellen Tracking-Themen, auf denen du dein eigenes Setup später aufbaust.

Auch für fortgeschrittene Themen ist gesorgt. Kommt später Server-Side-Tracking dazu, kannst du hier Codes direkt modifizieren und sogenannte Skript-Verschleierungen einbauen, damit mehr Tracking-Signale in deinen Analytics- und Werbetools ankommen. Für uns als Dienstleister, der Tracking-Setups professionell aufsetzt, ist diese Freiheit in Borlabs Cookie Gold wert. Viele andere Cookie-Banner-Tools bieten das schlicht nicht und schränken dich technisch stark ein.
Zusätzlich gibt es die sogenannten Blocker. Bettest du zum Beispiel YouTube-Videos ein, laden diese beim Aufruf automatisch Signale an Google-Server, inklusive IP-Adresse. Mit den Content-Blockern verhinderst du das mit wenigen Klicks, bis der Nutzer zugestimmt hat.

Der Script-Blocker ist ein fortgeschrittenes Thema, das uns als Tracking-Dienstleister hilft, hochperformante Server Side Tracking Setups aufzusetzen, auch wenn Dritt-Plugins involviert sind. Zusammen mit den Einwilligungslogs, die dokumentieren, wer wann zugestimmt hat, ergibt sich ein Werkzeugkasten, der kaum Wünsche offenlässt.
6. Preis-Leistung und Alternativen
Nach all den Funktionen bleibt die Frage nach dem Preis. Und hier wird es fast schon überraschend: Borlabs Cookie kostet für eine Website lediglich 49 Euro pro Jahr und liefert dafür den kompletten Funktionsumfang.

Zum Vergleich: Andere Cookie-Banner-Lösungen kosten teilweise 30 Euro im Monat, und da fängt es erst an. Preislich ist Borlabs Cookie damit nahezu geschenkt und aus Preis-Leistungs-Sicht eine klare Empfehlung.
Als valide Alternative für WordPress gibt es noch Real Cookie Banner. Auch dazu findest du ein eigenes Video auf unserem Kanal. Beide Tools sind solide, sodass du bei einer WordPress-Website mit einem der beiden gut aufgestellt bist.
7. Der häufigste Fehler: Tracking nur über den Cookie-Banner
Zum Schluss noch ein wichtiger Hinweis, den wir in der Praxis immer wieder sehen. Viele richten ihre Cookie-Banner-Lösung ein, nehmen eine fertige Vorlage, zum Beispiel für Google Analytics, tragen ihre Mess-ID ein und lassen das Tool darüber feuern. Der Gedanke: Damit sei man tracking-technisch perfekt aufgestellt.

Die Wahrheit ist aber: Diese Integration bildet nur das einfachste Basis-Tracking ab. Standardmäßig erfasst du damit im Grunde nur die Seitenaufrufe, also das page_view Ereignis, und das bringt dir für echte Erkenntnisse wenig.
Unsere klare Empfehlung: Binde über deine Cookie-Banner-Lösung stattdessen den Google Tag Manager ein und steuere fortan alles zentral darüber aus. Darauf lässt sich langfristig ein optimales Tracking-Setup aufbauen.
So bekommst du saubere Daten in deinen Analytics-Tools und vor allem spezifische Datenpunkte, aus denen du echte Erkenntnisse über deine Website gewinnst. Denn nur zu sehen, dass eine Seite aufgerufen wurde, sagt dir noch nicht, ob sie funktioniert.
8. Abschluss: Lohnt sich Borlabs Cookie für WordPress?
Die Antwort fällt eindeutig aus: Wenn du eine WordPress-Website hast, ist Borlabs Cookie eine klare Empfehlung. Das Plugin ist durchdacht, deckt vom Scanner über die Vorlagen-Bibliothek bis zu Consent Mode und Script-Blockern nahezu jedes Feature ab, das du für ein sauberes Tracking brauchst, und ist mit 49 Euro im Jahr preislich kaum zu schlagen. Wir setzen es bei unseren Kunden aktiv ein.
Denk aber daran, das Tool richtig zu nutzen: als solide Consent-Basis, über die du deinen Google Tag Manager sauber einbindest, statt nur einzelne Dienste mit einer Mess-ID feuern zu lassen. Gerade wenn du bezahlte Werbeanzeigen schaltest, solltest du zusätzlich auf ein hochperformantes Server Side Tracking Setup achten, damit deine Datenqualität für dich und die Werbealgorithmen stimmt.

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