In diesem Artikel wirst du Schritt-für-Schritt lernen, wie du über Borlabs Cookie Google Analytics 4 einrichten kannst. Und selbstverständlich werden wir dabei auch den Google Consent Mode v2 einrichten und zwar in der datenschutzfreundlichen Basic Mode Variante.
Als Vorbereitung auf diesen Artikel solltest du Borlabs Cookie 3 bereits auf deiner Website installiert und aktiviert haben. Wie das im Detail funktioniert, lernst du in diesem Artikel.
Solltest du zudem noch nichts mit dem Begriff Google Consent Mode anfangen können, so empfehlen wir dir einen Blick in unseren umfassenden Google Consent Mode Komplettguide zu werfen.
Beginnen wir nun also direkt damit, über Borlabs Cookie Google Analytics 4 Schritt-für-Schritt via Google Tag Manager auf unserer Website zu implementieren.
Disclaimer: Der Artikel stellt keine Rechtsberatung dar. Alle rechtlichen Themen solltest du zuvor mit einem Fachanwalt abklären.
Inhaltsverzeichnis
1. Google Tag Manager über Borlabs Cookie einbinden und Google Consent Mode aktivieren
Im ersten Schritt müssen wir den Google Tag Manager über unseren Cookie Banner Borlabs Cookie 3 einbinden.
Um dies umzusetzen, navigieren wir in unserem WordPress Backend auf den Menüpunkt „Borlabs Cookie“, um das Einstellungsmenü des Cookie Banners zu öffnen. In diesem angekommen, klicken wir oben im Menü auf „Bibliothek“.

Denn über diesen Menüpunkt können wir den Google Tag Manager nun als neuen Service hinzufügen. Wir geben in der Suchleiste also „google tag manager“ ein und nun wird schon die passende Vorlage vorgeschlagen.

Bei dieser Vorlage klicken wir nun auf den „Details“ Button.
Nun öffnet sich ein neues Fenster, in welchem wir ein paar Einstellungen vornehmen müssen. Zum einen müssen wir festlegen, in welche Service Gruppe der Service „Google Tag Manager“ im Cookie Banner eingegliedert werden soll. Wir belassen dies auf der Standardeinstellung „Statistik“.

Du hättest hier aber auch die Möglichkeit, eine andere Gruppe zu wählen bzw. sogar eine neue Service Gruppe zu erstellen.
Neben der Wahl der Service Gruppe, müssen wir direkt darunter auch noch die Google Tag Manager ID einfügen. Das ist einfach nur die ID deines Google Tag Manager Containers, welche dir auf der Übersichtsseite deines Google Tag Manager Accounts oben mittig angezeigt wird.

Diese kopierst du nun in die Zwischenablage und fügst sie im entsprechenden Feld unter der Service Gruppe bei Google Tag Manager ID noch ein.
Daraufhin scrollen wir etwas nach unten und prüfen, dass der Toggle Button bei „Aktivieren des Einwilligungsmodus (Consent Mode)“ aktiviert ist.

Direkt darunter sieht man die Übersicht, welche die Zustimmung zeigt, bei welcher Service Gruppe welche Einwilligung an Google erteilt wird. In unserem Google Consent Mode Komplettguide lernst du nämlich, dass Google das in diese 7 Einwilligungsarten aufteilt. Und hier können wir nun eben festlegen, welcher Einwilligungsart mit welcher Service Gruppe zugestimmt werden soll.
Wenn also beispielsweise ein Nutzer über den Cookie Banner der Service Gruppe Marketing zustimmt, dann soll beispielsweise den Einwilligungsarten „Ad Storage“, „Ad User Data“, „Ad Personalization“ und „Personalization Storage“ eingewilligt werden.
Nachdem wir alles fertig konfiguriert haben, klicken wir ganz unten auf den „Installieren“ Button.

Und damit die ist Installation nun erfolgreich abgeschlossen.
Wenn du nun im Borlabs Cookie Menü auf „Consent-Management > Services“ klickst, dann siehst du das in der Gruppe Statistik nur der Google Tag Manager erscheint (da wir diesen ja über die Schritte zuvor erfolgreich hinzugefügt haben). Über das Stiftsymbol könntest du nun bei Bedarf an der Vorlage auch noch im Nachhinein Änderungen durchführen.

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1.1. Implementierung auf korrekte Funktionsweise prüfen
Nachdem wir den Google Tag Manager inklusive Google Consent Mode soeben auf der Website eingebunden haben, gilt es diese Einbindung noch auf die korrekte Funktionsweise zu prüfen.
Wir öffnen hierzu die Website, öffnen daraufhin erneut den Cookie Banner und klicken auf „Alle akzeptieren“. Um so eben allen Services, die wir gegenwärtig implementiert haben, die Zustimmung zu erteilen.
Daraufhin starten wir den Vorschau Modus im Google Tag Manager.
Nun sollte sich der Tag Assistant öffnen und du solltest links einige Ereignisse vorfinden. Das erste Ereignis sollte das „Consent“ Ereignis sein. Dieses klicken wir einmal an und wechseln dann rechts im Menü auf den Consent Tab.

Und hier siehst du nun, dass zu Beginn alle Einwilligungsarten auf „Denied“ gesetzt sind. Sie haben also den Zustand „abgelehnt“.
Dies ist auch vollkommen richtig, denn bei jedem Website Besucher sollten zu Beginn (bevor der Nutzer über den Cookie Banner entschieden hat, wie er getrackt werden möchte) alle Einwilligungsarten immer auf „Denied“ gesetzt sein. Denn das Tracking soll immer erst erfolgen, wenn der Nutzer diesem aktiv zugestimmt hat.
Sobald der Nutzer nun über den Cookie Banner eine Entscheidung trifft, wird das nächste Consent Ereignis in den sogenannten DataLayer gepusht.
Mit diesem werden die Consent Einstellungen nun geupdated. In unserem aktuellen Beispiel sehen wir, dass nun den Einwilligungsarten „analytics_storage“, „functionality_storage“ und „security_storage“ zugestimmt ist.

Warum werden aber genau diese drei Einwilligungsarten auf „Granted“ gesetzt?
Das wiederum liegt an den Einstellungen, die wir zuvor im Cookie Banner für den Service Google Tag Manager hinterlegt haben. Denn wir haben gesagt, dass der Google Tag Manager der Service Gruppe Statistik angehören soll und weil wir auf „Alle akzeptieren“ im Cookie Banner geklickt haben, wurde dieser Service Gruppe nun zugestimmt.
Und wenn dieser Service Gruppe zugestimmt ist, werden alle Einwilligungsparameter auf „Granted“ gesetzt, welchen wir in der Google Tag Manager Vorlage Statistik zugeordnet haben:

Das funktioniert also schonmal einwandfrei.
Zudem siehst du links bei den Ereignissen im Tag Assistant, dass für jeden einzelnen Service (also für jedes Tool das wir im Cookie Banner eingebunden haben) ein entsprechendes Ereignis in den DataLayergepusht wird.
Und das zeigt uns nun, dass alles korrekt implementiert wurde.
Wir erhalten also über die Google Consent Mode API die Einwilligungssignale der Nutzer und zudem erhalten wir für jeden Service dem zugestimmt wurde, nochmal zusätzlich ein separates Ereignis in den DataLayer gepusht. Zweiteres werden wir gleich noch benötigen, um über Borlabs Cookie Google Analytics 4 im sogenannten Basic Mode zu implementieren.
Und genau damit machen wir jetzt auch weiter. Wir binden nun also im nächsten Schritt Google Analytics 4 auf unserer Website ein.
2. Mit Borlabs Cookie Google Analytics 4 auf Website einbinden
In diesem Abschnitt werden wir die Google Analytics Grundkonfiguration umsetzen. Wir werden also dafür sorgen, dass Seitenaufrufe auf jeder Seite deiner Website getrackt werden.
Wenn du Google Analytics aber so richtig zielführend nutzen möchtest, musst du das Tool nach diesem Artikel noch wesentlich weiter konfigurieren und auch lernen, wie du mit diesem Tool umzugehen hast. All das lernst du in unserem umfassenden Google Analytics 4 Expert Training.
>>> Über diesen Link findest du alle weiteren Infos zum Google Analytics 4 Expert Training
Beginnen wir nun also damit, über Borlabs Cookie Google Analytics 4 auf unserer Website einzubinden
2.1. In Borlabs Cookie Google Analytics 4 Service hinzufügen
Im ersten Schritt müssen wir hierzu einen Service für Google Analytics 4 zu unserem Cookie Banner hinzufügen. Damit Google Analytics als Service ebenfalls mit im Cookie Banner angezeigt wird.
Hierfür klicken wir im Borlabs Cookie Einstellungsmenü oben im Menü auf „Bibliothek“. Daraufhin geben wir in der Suche „google analytics“ ein und wählen dann die im Bild markierte Vorlage für den Service „Google Analytics“ aus:

Nun öffnet sich eine Seite auf der wir etwas nach unten scrollen und zwar bis zum Eingabefeld „Tracking-ID“.

Diese Tracking-ID findest du in deinem Google Analytics 4 Account. Du loggst dich also in diesen ein und klickst links im Menü auf „Verwaltung“.
Im Anschluss daran klickst du auf „Datenstreams“.

Dann klickst du den gewünschten Datenstream an, wodurch sich nun ein Fenster öffnet, in welchem du rechts oben die Mess-ID vorfindest.

Diese kopierst du nun durch einen Klick in die Zwischenablage und fügst sie im Google Analytics Service in Borlabs Cookie beim Eingabefeld Tracking-ID ein.
Im Anschluss daran klickst du ganz unten auf den „Installieren“ Button. Damit haben wir den Google Analytics 4 Service nun erfolgreich zum Cookie Banner (in der Service Gruppe „Statistik“) hinzugefügt.
Wir sind aber noch nicht ganz fertig, denn wir müssen noch eine weitere Einstellung vornehmen.
Wir klicken also im Borlabs Cookie Einstellungsmenü auf „Consent-Management > Services“. Dann scrollen wir nach unten und klicken beim Service „Google Analytics“ ganz rechts auf das Stiftsymbol.

Damit gelangen wir in die Feineinstellungen des Services und wenn wir hier etwas nach unten scrollen, gelangen wir noch zu einer wichtigen Einstellungsmöglichkeit, nämlich „Code Ausführung deaktivieren“.

Hier müssen wir den Toggle Button nun aktivieren.
Denn wir haben in der Vorlage ja bereits die Tracking-ID für Google Analytics eingefügt. Der Cookie Banner würde nun also, sobald der Nutzer dem Tracking zu Google Analytics zustimmt, automatisch das etwas weiter unten erscheinende Code-Snippet bei „Opt-in-Code“ ausführen und dort dynamisch die Tracking-ID (Mess-ID) von unserem GA4 Datenstream einfügen.

Und das würde dazu führen, dass das Google Analytics 4 Tracking auf unserer Website aktiviert wird.
Wir möchten das Skript jetzt aber nicht über den Cookie Banner, sondern stattdessen über den Google Tag Manager laden. Die Logik soll also über den Google Tag Manager ausgesteuert werden.
Genau deshalb müssen wir den Toggle Button bei „Code-Ausführung deaktivieren“ aktivieren. Das sorgt jetzt nämlich dafür, dass falls dem Google Analytics Service zugestimmt wird, der Google Analytics Code NICHT vom Cookie Banner ausgeführt wird.
Und so haben wir dann gleich im nächsten Schritt die Möglichkeit, die Logik über den Google Tag Manager auszusteuern.
Wir klicken noch auf „Alle Einstellungen speichern“ und dann starten wir nochmal den Vorschau Modus des Google Tag Managers.

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2.2. Trigger für Google Analytics 4 Opt-in erstellen
Nun sorgen wir dafür, dass allen Services zugestimmt wird und dann solltest du im Tag Assistant für den Service Google Analytics einen extra DataLayer push sehen.

Diesen können wir nun dafür nutzen, um einen Trigger für unser „GA4 – Config & page_view“ Tag zu bauen. Wir kopieren uns den Ereignisnamen „borlabs-cookie-opt-in-google-analytics“ also direkt in die Zwischenablage, denn diesen werden wir gleich benötigen.
Wir schließen nun den Vorschau Modus und klicken im Google Tag Manager auf den Menüpunkt „Trigger“ und dann auf „Neu“.

Daraufhin klicken wir auf „Triggerkonfiguration“ und dann wählen wir den Trigger-Typ „Benutzerdefiniertes Ereignis“ aus.

Nun fügen wir im Feld „Ereignisname“ den zuvor in die Zwischenablage kopierten Name des Ereignisses des DataLayer pushes ein.

Das muss exakt der Name sein, der bei dir für den Service Google Analytics 4 im DataLayer ankommt.
Den Trigger benennen wir beispielsweise mit „GA4 Opt-In“ und klicken dann anschließend auf „Speichern“. Damit haben wir den Trigger erfolgreich erstellt.
2.3. Google Tag für GA4 Grundkonfiguration erstellen
Als nächstes müssen wir nun noch einen Tag erstellen. Das ist quasi das Code-Snippet das ausgelöst werden soll, sobald der eben erstellte Trigger auslöst.
Wir klicken als im Google Tag Manager links im Hauptmenü auf „Tags“ und dann auf „Neu“.

Wir geben dem Tag direkt einen Namen, nämlich „GA4 – Config & page_view“. Dann klicken wir auf „Tag-Konfiguration“ und anschließend auf „Google Analytics“.

Und dann wählen wir den „Google-Tag“ aus.
In der Vorlage müssen wir nun im Eingabefeld „Tag-ID“ die Google Analytics Mess-ID einfügen.
Dann klicken wir auf „Erweiterte Einstellungen > Einstellungen zur Nutzereinwilligung“ und hier sehen wir nun, dass automatisch die Einwilligungsprüfung für den Google Consent Mode erfolgt. Das ist in diesem Tag bereits mit eingebaut. Hier klickst du auf „Keine zusätzliche Einwilligung erforderlich“.
Nun klickst du ganz unten auf „Trigger“ und wählst dann den zuvor angelegten „GA4 Opt-In“ Trigger aus.

Und dann klicken wir abschließend noch oben rechts auf „Speichern“. Und damit haben wir nun über Borlabs Cookie Google Analytics 4 inklusive Google Consent Mode erfolgreich eingebunden.
2.4. GA4 Implementierung auf korrekte Funktionsweise prüfen
Nun wollen wir im Google Tag Manager Vorschau Modus noch prüfen, ob wir auch alles korrekt implementiert haben.
Hierzu öffnen wir zunächst einmal die Website, navigieren in das Einstellungsmenü des Cookie Banners und stimmen allen Services zu, außer Google Analytics. Im Anschluss daran starten wir den Vorschau Modus.
Im Google Tag Assistant siehst du nun beim Consent Update Ereignis, dass alle Einwilligungsarten richtigerweise auf „Denied“ gesetzt sind.

Das ist auch vollkommen richtig, denn wir haben auch keine Zustimmung erteilt.
Zudem sehen wir in der Liste der Ereignisse, dass für den Service Google Analytics nun auch KEIN DataLayer push erfolgt ist. Dies ist ebenfalls korrekt, denn wir haben dem Service im Cookie Banner ja auch nicht zugestimmt.
Da dieser DataLayer push nicht erfolgt, wird auch unser zuvor angelegter „GA4 Opt-In“ Trigger NICHT ausgelöst, was zur Folge hat, dass auch der „GA4 – Config & page_view“ Tag NICHT gefeuert wird.

Die Implementierung für den Fall ohne Zustimmung funktioniert also schonmal.
Als nächstes gehen wir nochmal in die Cookie Einstellungen auf der Website und stimmen dem Service Google Analytics nun ebenfalls zu (sodass nun allen Services zugestimmt ist).
Daraufhin wechseln wir zurück in den Tag Assistant und in diesem sehen wir nun, dass ein erneutes Consent Update Ereignis erfolgt ist (weil wir die Consent Einstellungen soeben verändert haben). Da Google Analytics nun den Consent hat, werden jetzt über die Google Consent Mode API auch die entsprechenden Statistik Einwilligungsarten auf „Granted“ gesetzt.

Nach dem Consent Ereignis wurde nun auch ein DataLayer push für den Google Analytics Service initiiert.

Durch diesen wird nun unser „GA4 Opt-In“ Trigger ausgelöst und somit auch der „GA4 – Config & page_view“ Tag gefeuert.
Ab diesem Zeitpunkt wird nun also mit Google Analytics 4 getrackt.
Und damit haben wir jetzt ein Google Analytics 4 Grundsetup in Kombination mit dem Google Consent Mode v2 im Basic Mode über Borlabs Cookie 3 erfolgreich implementiert und getestet.
Oftmals ist es so, dass man als Anfänger nun denkt, dass man an dieser Stelle fertig ist. Man konfiguriert Google Analytics 4 also nicht weiter an die eigenen Bedürfnisse.
Dies hat allerdings zur Folge, dass man mit den Daten, die nun gesammelt werden, kaum etwas anfangen kann.
Damit du aber fortan wirklich datengetrieben mit Google Analytics 4 arbeiten kannst, haben wir das Google Analytics 4 Expert Training entwickelt.
Darin wird dir Schritt-für-Schritt gezeigt, wie du GA4 an deine Bedürfnisse anpassen und professionell nutzen kannst. Sodass du zukünftig basierend auf deinen Daten auch wirklich Entscheidungen treffen kannst, um deinen Umsatz nachhaltig zu steigern.
Zudem helfen dir die Daten auch direkt zu erkennen, wenn etwas schief läuft. Sollte also beispielsweise dein Umsatz einbrechen, dann kannst du dank der Daten genau nachvollziehen, an welchem spezifischen Kanal es beispielsweise liegt.
Das ist aber nur eine von vielen Fragen, die dir Google Analytics 4 mit der richtigen Konfiguration mit nur einen Blick aufzeigen kann.
Aus diesem Grund solltest du die in diesem Artikel gezeigte Implementierung nun wirklich nur als Startschuss sehen und dein Setup mit dem Google Analytics 4 Expert Training jetzt im nächsten Schritt auf dein Unternehmen maßschneidern.
>>> Hier findest du alle Informationen zum Google Analytics 4 Expert Training

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